Romy

31. Oktober 2024...
"Vor einem Jahr, am 16. Oktober 23, kam ich Romy (damals Romi) nach einer langen, aber sehr gut behüteten Fahrt in Mönchengladbach an.
Meine neue „Mama“ hatte Angst, dass ich die Fahrt vielleicht zu viel für mich wäre und ich vielleicht nie wieder Auto fahren würde. Aber für mich war es völlig okay. Als die Hände mich aus der Box nahmen, wusste ich vor Freude gar nicht, wo oben und unten ist (die Menschen auch nicht). So aufgedreht war ich. Die Weiterfahrt in einem anderen Auto war gar kein Problem.
Ab jetzt war alles neu für mich. Alles zum ersten Mal machen. In eine fremde Wohnung, den Garten erkunden, das Sofa, die eigenen Näpfe, andere Menschen, andere Hunde, an der Leine gehen, Straßenverkehr, Auto fahren, Mülltonnen, die Arbeitsstelle und so viel mehr. Nicht in die Wohnung zu machen habe ich auch ganz schnell gelernt. Ist ja auch viel besser draußen. Alles haben wir ganz langsam und zusammen geübt, so hatte ich keine Angst.
Weihnachten war ich zum ersten Mal am Meer. Whow war das spannend. Ich bin Camping-Car gefahren, bin so viel gelaufen, so viel erlebt, auch alles wieder zum ersten Mal. Ich hatte aber vor nichts Angst und habe mir alles freudig und interessiert angeschaut. Nach einigen Wochen ging es dann auch schon mit der Schule los. Was habe ich alles gelernt! Ich hatte an allem Freude und war eine richtige Streberin. Ich bekam Lob von allen Seiten. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mittlerweile eine begeisterte Mantrailerin und Hundesportanhängerin geworden bin. Alles nur zum Hobby. Das macht so Spaß. Auch Arbeiten ist super. Ich bin auf Montagen dabei und werde von den Kunden schön verwöhnt.
Also, Ihr lieben Menschen, Ihr seht, dass wir Hunde welchen einen nicht so guten Start im Leben hatten, trotzdem alles erreichen können und auch wollen!"
Ich möchte mich bei Euch und natürlich bei den lieben Pflegern in Russland und allen Helfern des Hundeherz Russland e.V. bedanken , dass Ihr den Mut und die Energie habt, uns zu helfen. So haben wir eine Chance.






