Auf Pflegestelle in Deutschland

Unsere Pflegehunde können bei interesse und vorheriger Absprache gerne besucht werden

Maja, auf Pflegestelle bei Bremervörde

Mischling, weiblich, Geboren: April 2019, Größe: ca 55 cm, Gewicht: ca 24 kg, gechipt, geimpft und gegen innere und äußere Parasiten behandelt, Handicap: Versteifung am Hinterlauf nach OP, Kastriert: wird beim nächsten Tierarzttermin geklärt, Ort: Pflegestelle Raum Bremen

Videos: https://youtu.be/N-o_R6QxLochttps://youtu.be/pb2KAjJbhlg , https://youtu.be/dpOelKIyMcU


Unsere Maja wurde im April 2019 in Wladikawkas geboren und auf einer Müllhalde mit zwei weiteren Geschwistern gefunden. Bereits Ende des Jahres 2019 durfte sie aber zu einem neuen Herrchen ausreisen. Leider war ihr dort das Glück nicht lange hold, denn Maja hatte einen Unfall. Sie musste zweimal operiert werden und bei der zweiten OP blieb leider das rechte Hinterbein versteift und minimal kürzer. Die Ellbogen waren durch das Wachstum ebenfalls dick geschwollen, sind aber bereits jetzt schon fast normal rückgebildet und in Rücksprache mit dem Tierarzt wurde uns auch bestätigt, dass sich die Restschwellung noch legen wird. 

Aktuell lebt Maja im Raum Bremen. Die Pflegestelle, in der sich rührend um Maja gekümmert wird, weiß ebenfalls nur Gutes von der schönen Hündin zu berichten. Maja ist ein echter Team-Player und zeigt sich verträglich mit Katzen und anderen Hunden. Menschen gegenüber ist sie sehr zutraulich. Die schlaue Hündin lernt gerade das Hunde ABC. Maja kann schon alleine bleiben und gibt Laut, wenn Besuch naht. Aber auch da lässt sie sich gut abrufen und kommt wieder zur Ruhe. 

Für Maja suchen wir nette Menschen – gerne auch eine Familie – mit ein wenig „Hundeverstand“. Auch ein weiterer Hund(e) würde Maja sehr gut tun, denn in der Hundegruppe geht sie vollends auf, so ihre derzeitige „Pflegemama“. Füttern in der Hundegruppe klappt auch sehr gut bei der Hündin mit dem schönen hellen Fell. Maja liebt Bewegung und ein Haus mit Garten oder eine Wohnung im Erdgeschoss wären optimal für die Hündin mit dem kleinen Handicap am Bein. Maja genießt aber Bewegung und Spielezeit. Hundesport oder sehr ausufernde Spaziergänge/Wanderungen sind hier jedoch nicht angebracht, so dass „normale“ Bewegung und Gassirunden voll ausreichen bei unserer süßen Maja.

Haben Sie Interesse an diesem Hund? Dann schreiben Sie uns, wir freuen uns.

Frederike, auf Pflegestelle bei Hückelhoven


Weiblich, Mischling, geboren Februar 2019, Größe: 45 cm, Gewicht: 13 kg, geimpft, gechipt und gegen innere und äußere Parasiten behandelt, kastriert: ja, Ort: Pflegestelle in Hückelhoven

Videos bei der deutschen Pflegefamilie: 
https://youtu.be/DQFgVx0qnLc , https://youtu.be/L-9EFwjiHoU , https://www.youtube.com/watch?v=KnkMA7b0gAw , https://www.youtube.com/watch?v=Rguxa4KHKAI , https://www.youtube.com/watch?v=IqSmfWrWgsM 

Hallo, ich bin es, die kleine wuschelige Fredi. Ich bin auf der Suche nach dir, Mama oder Papa und einem Zuhause, wo ich von dir beschützt und geliebt werde. Ich möchte dir gern was von mir erzählen. 

Meine Hundemama hat mich im Winter 2019 zur Welt gebracht. Sie war ein Haushund und hat einmal nicht aufgepasst. Dann kam ich zur Welt, dass kleine zottelige Wunder der Natur. Obwohl es kalt war im Hof des Hauses, habe ich die Zeit dort sehr genossen. Denn Mama war lieb und ihre Milch war so lecker. Die Zeit mit meiner Hundemama war die schönste in meinem Leben! 
Danach kam eine Zeit voller Grauen, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Mamas Menschen warten sauer darauf, dass Mama nicht aufgepasst hat und haben mich und meine Geschwister in so einem ganz schlimmes Heim abgegeben. Wir haben sehr viel geweint. Dort gab es ganz viele verzweifelte Hunde und einige waren richtig böse zu uns, aber noch böser waren die Menschen dort. Wir saßen in kleinen Käfigen und anstatt Mamas warmen Milchgeruch, roch es dort nach Urin und Kacke. Es war kalt im Winter und sehr heiß im Sommer, und es war dort immer dunkel. Die Menschen haben dort nur geschrien und manchmal haben sie uns geschlagen. Wasser gab es selten und Essen noch seltener. Meine lieben Geschwisterchen waren nicht so stark und haben mich verlassen. Ich hoffen sehr, dass die Regenbogenbrücke sie aufgenommen hat und sie nicht mehr leiden müssen. Am Anfang habe ich sehr gekämpft. Ich wollte tapfer sein und hoffte, dass ich irgendwann doch noch zu meiner Hundemama kann. Aus lauter Verzweiflung und weil ich immer Hunger und Durst hatte, habe ich gelernt nur dann Pipi zu machen, wenn ich trinken will und Kacka zu machen, wenn ich den Hunger nicht mehr aushalten konnte. Ich war sehr traurig und hatte mich fast schon aufgeben. 

Eines Tages kamen aber ein paar nette Menschen, Aleksey, mein Retter und Swetlana, meine jetzige Pflegemama. Sie haben mich und viele anderen mitgenommen. Ich hatte zuerst sehr viel Angst. Was passiert mit mir, ich bin nun tot, wieso werde ich weggefahren? Zuerst hat man uns was leckeres zu essen gegeben. Du glaubst gar nicht, wie lecker es war! Und dann konnten wir auch noch trinken, so viel wir wollten. Ich sage dir, lieber Mensch, wenn ich danach gestorben wäre, aber für diesen Augenblick hat es sich gelohnt zu Leben! Dann meinte Swetlana, sie müsste mich baden. Okay, es gibt schöneres im Leben, als schamponiert zu werden, aber es hat geholfen. Die ganzen bösen Tierchen, die aus meiner dünnen Haut Blut gesaugt haben, waren weg. Und dann... dann kam ich in einer große Voliere, dort gab es Essen und Trinken bis zum Abwinken und es roch! Es roch nach Blumen, nach Sonne, nach frischem Stroh. Ich war nicht allein dort. Dort waren auch andere Hunde aus dem schrecklichen Heim und plötzlich waren sie gar nicht so böse. Sie waren lieb. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wir haben uns im Stroh gewälzt, haben getobt und Marina hat uns liebevoll untersucht. Einige von uns waren sehr krank und einige haben es nicht überlebt. Trotz Freude wusste ich auch, dass mit mir irgendwas nicht stimmt. Swetlana hat noch ein paar Tage mit mir und den anderen gekuschelt, hat ein Video gedreht und hat gesagt, „Frederike, wir finden für dich ein schönes Zuhause, wo du glücklich werden kannst“. Dann war sie weg und bei mir begann mein zweiter Kampf ums Überleben. Wir waren alle nicht geimpft, wozu auch! In dem schrecklichen Heim davor, war man doch froh, wenn wir tot waren - weniger Gebell, weniger Gestank, weniger Arbeit! Aleksey hat es Staupe genannt. Ja, ich hatte Staupe! Da ich so schwach war, musste ich wieder ums Überleben kämpfen. Jeden Tag kam Aleksey, hat mich mit seinen traurigen Augen angeschaut und mit härter Stimme gesagt, „Bombassa (so nennt er mich liebevoll), du musst kämpfen!” Marina hat jeden Tag uns unermüdlich Spritzen gesetzt. Manchmal war ich sauer auf sie. Wieso noch mehr Schmerzen? Manchmal hat Marina geweint, weil auch sie nicht wusste, wie sie uns alle retten kann. Aber sie hat gewonnen! Ich hab gewonnen! Bald durfte ich mit den anderen draußen rumtoben, man war das schön! 

Eines Tages kam Aleksey und sagte „Bombassa, du fährst jetzt nach Deutschland“. Was ist das, hab ich mir gedacht. Da ich aber mittlerweile wieder eine fröhliche und neugierige Nase bin, hab ich beschlossen, warum nicht?! Ich war sehr überrascht, als ich plötzlich nach langer Reise Swetlana gesehen habe. Sie hat sich riesig über mich gefreut. Sie nahm mich ins Auto (ich durfte vorne sitzen und mir alles anschauen) und fuhr zu ihr nach Hause. Später habe ich erfahren, dass ein Platz im Transporter frei wurde und Aleksey und Swetlana beraten haben, wer diesen Platz bekommen soll, ich sollte ein weilchen bei Swetlana wohnen, bis eine richtige Familie für mich gefunden wird. Bei Swetlana Zuhause ist es schön. Da gibt es Gerdi, sie ist ein bisschen wie meine Hundemama. Malysch, er ist ein etwas strenger Hundepapa, der mir immer sagt, „Fredi, mach kein Unsinn“ und Nafa! Nafa ist der absoluter Renner, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit ihr könnte ich den ganzen Tag rennen und spielen, das mache ich besonders gerne. Ehrlich gesagt, ich fühle mich bei Mama Sweta wohl. Sie schaut mich jedoch immer traurig an und sagt: "Fredi, du hast was besseres verdient. Ich kann dir nicht all das geben, was du brauchst!" Gerdi schwächelt nämlich ein bisschen und Mama Sweta muss auch wieder für den ganzen Tag ins Büro. 

Also meine liebe zukünftiger Familie, ich suche noch nach dir. Meine Pflegemama ist manchmal besorgt, manchmal traurig, auch manchmal streng, aber meistens lacht sie über und mit mir. Die gibt mir so lustige Namen, ich haben nämlich viele: Frederike (dann ist sie gerade böse auf mich), manchmal heiße ich auch "lass das!", auch Bombassa, Fredi, Schatz, Wischmob und kleine Hexe heiß ich. Ich glaube, sie hat mich lieb und ich bemühe mich alles richtig zu machen, wenn ich es gerade nicht vergesse! Mama Sweta ist stolz auf mich. Sie sagt, ich habe schon viel gelernt. Ich bin auch stolz auf mich. Ich trinke nicht mehr mein Pipi und esse nicht mehr mein Kacka. Es gibt nämlich gekochtes Essen und Leckerli! Ich liebe auch sehr Obst und Gemüse! Als ich gekommen bin, ist mir mein Pipi einfach so rausgelaufen und ich habe auch überall auf Hunde decken gemacht, weil ich es einfach nicht halten konnte. Jetzt gibt mir meine Pflegemama so einen Saft, auch Leckerli genannt und damit haben wir es geschafft, dass ich nicht mehr auslaufe. Wenn ich in Garten Pipi mache, pflippt Swetlana immer vor Freude aus, dann bin ich ein ganz besonders tolles Mädchen, sagt sie. Also passiert mir es mittlerweile äußerst selten, dass ich es nicht bis zum Garten schaffe, weil weißt du, es ist toll wenn ich gelobt werde, da stenge ich mich besonders an. Des weiteren habe ich gelernt nicht so viel zu bellen. Ich mach das ehrlich gesagt, sehr gern, insbesondere wenn Nafa anfängt. Ich bin ja ein Hund und will Swetlana zeigen, dass ich das Haus und sie bewachen kann. Aber sie findet es nicht besonders prickelnd und sagt immer: "Fredi, aus!" Okay, meistens tue ich ihr den Gefallen. Ich bin ja kein böser Hund. Am Anfang wollte ich kein Geschirr anziehen und spazieren an der Leine finde ich immer noch doof. Aber zur Zeit trage ich ein Geschirr, seit mehreren Wochen und ich habe es nicht mehr zerbissen. Das ist nämlich viel zu schön dafür. 

Kleine Kinder finde ich süß, aber sie sind manchmal sehr laut und lassen ein Spielzeug fallen, dann erschrecke ich mich ganz doll. Daher wäre es einfach schön, wenn deine Kinder schon etwas größer wären oder vielleicht sind dir schon aus dem Haus und du hast viel Zeit für mich? Hmm. Was kann ich dir noch erzählen?! Swetlana sagt, ich wäre sehr fantasievoll, immer gut gelaunt und auch ein kleiner Schelm. Sie lacht immer herzlich über meinen Erfindungssinn. Ach ja, wenn du Katzen hast, das ist wirklich kein Problem. Ich mag Katzen. In meinem Pflegezuhause sind auch welche, mit der einen möchte ich den ganzen Tag kuscheln, mit einem Hund den ganzen Tag spielen. Mama Sweta sagt, Fredi du brauchst ein Haus mit Garten, einen lieben Menschen, die etwas Geduld und Erfahrung haben und vielleicht noch ein Hunde Schwesterchen oder Brüderchen, mit dem du toben kannst. Ich glaube, sie hat recht, das würde mir sehr gefallen! Ja, ich glaube genau so bin ich, wie ich dir schreibe. Auch wenn es mir schwer fällt, ich glaube, ich muss mich nochmal von Swetlanas Zuhause trennen. Meinst du nicht, ich wäre dein Traumhund? Ich würde dich so sehr lieben, glaub mir, ich bin klug und lerne jeden Tag dazu. Wenn du mir ein Gefühl gibst, dass ich für dich wichtig bin, werde ich mich noch mehr bemühen. 

Wenn du auch findest das ich ein liebes und wundervolles Hundemädchen bin, dann melde dich doch bei Hundeherz Russland und komm mich besuchen! Ich würde mich sehr freuen mit dir Freundschaft zu schließen und, um ehrlich zu sein, ich glaube an die Liebe auf den ersten Blick, du auch? 

Liebe Grüße und vielleicht bis bald, deine Frederike/ Fredi / Bombassa / Wischmob und kleine Hexe 


Haben Sie Interesse an diesem Hund? Dann schreiben Sie uns, wir freuen uns.

Hundeherz Russland - Hilfe für verlassene Straßenhunde und -Katzen e.V.