Ausflüge mit Hund

Egal ob ein Ausflug mit dem Rad, dem Auto oder Zufuß, hier finden Sie einige Anregungen. 

Ein Ausflugstag: 

Fahrrad fahren mit Hund

Nach StVO darf Ihr Hund offiziell am Fahrrad mitgeführt werden. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass der Straßenverkehr und andere Verkehrsteilnehmer dabei nicht gefährdet werden. Führen Sie den Hund immer auf Ihrer rechten Seite, um ihn so vor vorbeifahrenden Autos zu schützen! 
Dabei sollten Sie die Hundeleine nie am Lenker festmachen, denn das gefährdet Sie besonders stark, wenn Ihr Hund doch plötzlich lospreschen sollte. Durch die ruckartige Bewegung des Hundes laufen Sie schnell Gefahr, zu stürzen, und somit sich und den Hund sowie andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. 

 Die individuelle Fitness Ihres Hundes und das Wetter spielen natürlich auch eine Rolle. So wie es Ihnen schwerfallen wird, an einem sonnigen Sommertag bei 30 °C Joggen zu gehen, wird auch Ihr vierbeiniger Begleiter wenig Freude daran haben, bei Hitze neben dem Fahrrad herzulaufen. Denken Sie bei längeren Radtouren auf jeden Fall an ausreichend frisches Wasser und Pausen für Ihren Hund. 


Tipp: am besten ist es, wenn Sie für das Radfahren mit Hund den sogenannten Sprinter nutzen.

Hinweis: Nur ausgewachsene, gesunde Hunde dürfen beim Fahrradfahren mitlaufen. Insbesondere Tiere mit Gelenk- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bitte niemals am Fahrrad mitzuführen. Welpen und Jungtiere bis zu einem Alter von 18 Monaten sollten gar nicht am Fahrrad mitlaufen! Ebenso sollten Senioren und schwere Hunderassen nicht beim Fahrradfahren mitlaufen. 

Korb und Anhänger – ebenfalls eine gute Alternative für den Radausflug

Für kleine Hunde, bis etwa fünf Kilogramm Gewicht, gibt es spezielle Fahrradkörbe. Kleinen Hunden ist es kaum möglich auf Dauer das Tempo beim Fahrradfahren mitzuhalten. Wenn Sie ihn trotzdem auf eine Radtour mitnehmen möchten, ist ein Fahrradkorb eine sehr gute Möglichkeit. Es gibt Körbe für Lenker oder Gepäckträger. Ein Lenkerkorb hat den Vorteil, dass Sie Ihren Hund immer im Auge behalten. Der Korb sollte außerdem mit einem Gitter verschließbar sein, so dass nur das Köpfchen des Hundes herausgucken kann und der Hund wird am Herausspringen gehindert. Es gibt sogar Hundekörbe mit Regenhaube. 

Eine Variante für größere, schwere oder gehandicapte Hunde ist der Fahrradanhänger. Zu beachten ist hierbei vor allem die eigene Kondition. Denn ein großer Hund zusammen mit dem Anhänger kann schon einmal gut 100 Kilogramm wiegen!